Tagesausflug nach Ennepetal

Tagesfahrt nach Ennepetal in die Kluterthöhle.

Wer sich in die Höhle des Löwen begibt, muß bekanntlich mit unangenehmen Erfahrungen rechnen. 20 Mitglieder der Senioren-Union der CDU Haan scheuten dieses Risiko nicht und durchwanderten am 5. November das Labyrinth einer Höhle, die zwar keine Löwen beherbergt, die es aber trotzdem in sich hat. Die Kluterthöhle in Ennepetal hatte einige Überraschungen parat. Sie ist keine Tropfsteinhöhle. Die Summe aller Haupt- und Nebengänge erreicht eine Länge von 5 km, davon schafften die Besucher immerhin einen. Ohne einen ortskundigen Führer, einen charmanten Franzosen aus der Metropole Paris hätten sie den Ausgang trotz Beleuchtung nicht wieder gefunden. Aber dieser Mann verfügte auch über das fundamentale Wissen, den Besuchern alles zu erklären, was man über die Entstehung dieser einmaligen geologischen Erscheinung erfahren wollte. Vor mehr als 400 Millionen Jahren wurde in Äquatornähe sozusagen der Grundstein für dieses Naturwunder gelegt. Aber erst, als die Landmassen unsere Breiten erreicht hatten, begann ein Auswaschungsprozess, der zur Höhlenbildung führte mit dem Ergebnis, dass der aufmerksame Besucher jetzt an der Decke der Höhlengänge die Abdrücke von Korallen erkennt, die einmal den Meeresboden bedeckten. Das Durchwandern beansprucht die ganze Aufmerksamkeit des Besuchers, vor allem, wenn er - oder sie - nicht mehr die/der Allerjüngste ist. Es geht bergauf, es geht bergab, stellenweise in Stufen, und hie und da muß man gebückt gehen, wenn man sich keine Kopfnuß von einem kleinen, tiefhängenden Felsstück einhandeln will. Ergebnis: Nach zwei Stunden war man geschafft, doch im nahegelgenen Eiscafé Venezia gab es "was Leckeres", die Lebensgeister wurden neu geweckt. Resumee, ein ganz persönliches vom Schreiber: In den nächsten Monaten wird er Höhlen erst mal meiden. Und noch eine kleine Gehässigkeit zum Schluß, für die er um Verzeihung bittet, die Ennepetaler Autofahrer betreffend: Böse Zungen behaupten, sie hätten ihren Führerschein in der Kluterthöhle gemacht. (Text: M. Klotz)

Tagesausflug nach Essen

Besuch der Sonderausstellung "Kohle Global".

Eine Gruppe der Senioren-Union Haan besuchte am 8, Oktober die Sonderausstellung "Kohle Global ". Wir haben viel über den Abbau der Kohle und den weltweiten Handel von Kohle efahren.

Bis 1986 wurde auf der Zeche Zollverein noch Kohle gefördert. Der Verkauf von Kohle wird heute über die Börse geführt. Der größte Kohleabbau wird zuzeit in Indien betrieben. Danach folgen China und die USA in der Rangstufe. In den USA gibt es für den Transport der Kohle Züge von 2 km Länge, im Gegensatz zu Indien, wo Kohle auch noch mit dem Fahrrad transportiert wird. Dass die Kohle bis zu 360 Mill. Jahre alt sein kann und dass man wunderbare Fossilien beim Abbau der Kohle fand, wurde uns vermittelt. Gleichzeitig wurde Fluch und Segen der Kohle dargestellt, mit massiven Folgen für Mensch und Umwelt - im Guten wie im Schlechten. Die Ausstellung war sehr interessant für die Generation der Senioren-Union, denn alle kannten Kohle noch als Heizmaterial. (Text: Ursula Bürger, Bild Dr. R. Veitenhansl)