Tagesfahrt an den Rhein

Schiffsreise auf dem Rhein am 7. Mai 2014

Ein strahlender Maitag wurde den Reisenden gratis mitgeliefert, als 30 Seniorinnen und Senioren der CDU aus Haan die Planken des Motorschiffes "Poseidon"betraten.Sie hatten sich von Haan aus per Bahn auf den Weg nach Bonn gemacht, um den Tag auf diesem eleganten Rheinschiff - eine Lady unter ihresgleichen - zu verbringen. Das Schiff lag fahrbereit am Ufer unterhalb der Kennedybrücke, und pünktlich um die Mittagszeit hieß es "Leinen los!" Von den Fahrgästen im geräumigen und gemütlichen Salon fast unbemerkt, (der Ordnung halber muß erwähnt werden, dass auch andere Gruppen das Schiff gebucht hatten ) lenkte der Kapitän die "Poseidon" ins Fahrwasser dieses vielbefahrenen Stromes. Es ging rheinaufwärts, dementsprechend war der Gegenstrom deutlich zu erkennen mit dem Vorteil, dass die Gäste genügend Zeit hatten, die am Ufer auftauchenden Sehenswürdigkeiten manngfaltiger Art genüßlich zu bestaunen. Das waren zunächst die imposanten Bauten aus der Zeit, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, wie zum Beispiel der "lange Eugen", Hochhaus der Abgeordneten. Bald aber nahmen die Höhen des Siebengebirges die Aufmerksamkeit der "Rheinschiiffer" in Anspruch, man wurde von dem an Bord befindlichen Entertainer Siggi Klein, der auch die musikalische Untermalung dieser Reise erfolgreich managte, präzise über Namen und Höhe der sieben Kuppen unterrichtet. Das Wetter gestattete, nachdem man eine wohlschmeckende Mahlzeit aus der Bordküche eingenommen hatte, den Sitzplatz aus dem Salon auf das freie Oberdeck zu verlegen. Von hier aus gut zu beobachten, tauchten am Ufer dann weitere kleine und größere Orte, für den Beschauer bewußt ansehenlich herausgeputzt auf, die Namen eigentlich Vielen hinlänglich bekannt. Vor allem zu nennen Rhöndorf, Heimat unseres ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Dann folgte links Bad Honnef, rechts war man schon an Godesberg mit dem berühmten Rheinhotel Dreesen vorbei. die Rheininseln Nonnewerth und Grafenwerth mußten umschifft werden. Die Zeit verging wie im Fluge, nach drei Stunden Fahrt rheinaufwärts, als Bad Breisig am linken Ufer erricht war, kam die Frage auf: Wie wendet das Schiff jetzt in die Gegenrichtung, wo doch der lebhafte Schiffsverkehr nicht unerhebliche Schwierigkeiten machen könnte? Man staunte! In Sekundenschnelle brachte der Kapitän dank bester techischer Ausrüstung die "Poseidon" auf Gegenkurs! Nun aber ging es, beschleunigt durch den mitlaufenden Straom, wieder heimwärts. Siggi Klein, der Musikus, tat sein Bestes, um aufkommende Müdigkeit bei den Fahrgästen im Keime zu ersticken. Die angebotene Maibowle wirkte mit, man sang und tanzte. Man wurde an das alte Lied erinnert: "Eine Seefahrt die ist lustig........!" Aber da war dann schon Bonn an Backbord querab, und dann hieß es :"Tschüß!" (Text M. Klotz)