Tagesausflug nach Hilden

Zu Besuch bei dem Backofenhersteller Wachtel in Hilden

Eine Betriebsbesichtigung der Art, wie sie am 25. Februar stattfand, ist bei den Mitgliedern der Seniorenunion der CDU nach wie vor sehr beliebt. Sind doch alle - altersbedingt - inzwischen aus dem Berufsleben ausgeschieden. Dementsprechend ist das Interesse, sagen wir getrost die Neugier groß: Wie sieht es nach Jahren stürmischer Fortentwicklung jetzt in modernen Produktionsbetrieben aus? Eingangs gleich die Antwort: Bei der fast zweistündigen Besichtigung unter Führung kompetenter Firmen-Mitarbeiter konnten wohl alle diesbezüglichen Fragen ausführlich beantwortet werden.

Die Firma wurde 1923 als Handwerksbetrieb von Hans Wachtel gegründet, siedelte im Laufe ihrer Entwicklung nach Hilden um und ist heute einer der erfolgreichsten Produzenten moderner Backöfen, wie sie überall dort benötigt und betrieben werden, wo anspruchsvolle Kunden, also wir alle, Wert auf den Bezug frischer Brötchen, Brote und anderer Backwaren legen. Schon dadurch entsteht die Frage, wie anders werden diese leckeren Sachen jetzt "gebacken", wenn modernste Technik hierfür zur Verfügung steht und der gestresste Bäcker von einst eben nicht mehr morgens um drei Uhr in der Backstube "malochen" muss.

Die Antwort fanden die Besucher beim Durchwandern der einzelnen Produktionsabteilungen, angefangen bei der AV (Arbeitsvorbereitung) bis zum Versand bestechend schöner Endprodukte, angepasst an die Bedürfnisse der weltweit angesiedelten Kunden. Grundmaterialien wie Blech, Dämmstoffe, Kunststein werden mittels modernster Technik genauestens bearbeitet, vorgefertigt und schließlich montiert. Jeder Arbeitsplatz ermöglicht dank Übersichtlichkeit, Helle und Ordnung ein optimales Arbeitsergebnis. Man kann auch davon ausgehen, dass alle Mitarbeiter mit Engagement am positiven wirtschaftlichen Ergebnis ihres Unternehmens interessiert sind, aber auch das ist klar: Die Bedienung einer Maschine, die eine Vielzahl von Arbeitsgängen präzise und schnell erledigt, fordert dem Menschen ein Höchstmass an Konzentration und Verantwortungsbereitschaft ab. 

Die Besucher verabschiedeten sich beeindruckt und zufrieden, um vielleicht noch an geeignetem Ort, z.B. bei den "zwölf Aposteln", sich Zeit für einen kleinen Imbiss zu nehmen. (Text: Manfred Klotz).